Dauer des Einstellungstests

Der Polizei Einstellungstest ist ein fester Bestandteil des Bewerbungsablaufs bei der Polizei. Da die Bewerber genau geprüft werden, dauern die Tests in fast jedem Bundesland mehrere Tage. So gilt es in der Regel, nicht nur einen PC-Test zu absolvieren, sondern auch einen Sporttest, ein Einzelgespräch, die polizeiärztliche Untersuchung und eventuell ein Assessment-Center. Je nach Bundesland können die verschiedenen Module dabei einen ganz unterschiedlichen Umfang haben. Dadurch schwankt auch die Dauer des Einstellungstests zwischen einem und drei Tagen.

Bewerbung und Einladung

Am Anfang gilt es die vollständigen Bewerbungsunterlagen einzureichen

Am Anfang einer jeden Bewerbung steht zunächst einmal das Einreichen der Bewerbungsunterlagen. Bei jeder Polizei in Deutschland gibt es ein Zeitfenster, in dem die entsprechenden Unterlagen vollständig und fristgerecht eingerecht werden müssen. Nach der Überprüfung auf die Vollständigkeit und im Falle des Erfüllens aller formalen Vorgaben erhalten die Bewerber eine Einladung zum Polizei Einstellungstest. Diese kommt typischerweise zwei bis vier Wochen vor dem Prüfungstermin. Je früher man seine Bewerbung abgibt, desto länger kann es also dauern, bis man eine Einladung erhält, da die Prüfungen typischerweise gegen Ende des Bewerbungszeitraums sind.

Unterschiede nach Bundesland

Es gibt Unterschiede in den jeweiligen Bundesländern

Die typische Dauer für den Polizei Einstellungstest sind zwei oder drei Tage. In Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen findet der Test an zwei Tagen statt. In Hamburg, NRW, Sachsen und dem Saarland nimmt man sich dagegen drei Tage Zeit. Am Schnellsten geht es in Baden Württemberg (BW) und Mecklenburg-Vorpommern, wo man nur einen Tag testet, sowie in Hessen mit eineinhalb Tagen.
In Bundesländern, in denen der Einstellungstest über mehrere Tage verteilt ist, müssen die Testtage allerdings nicht unbedingt hintereinanderliegen. Dies ist beispielsweise in Hamburg, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen und dem Saarland der Fall.

Darüber hinaus müssen die Bewerber bei den meisten Auswahlverfahren die Tests an einem Tag bestehen, um überhaupt für den nächsten zugelassen zu werden. Sind die Ergebnisse zu schlecht, dann erfährt der Betroffene dies in der Regel sofort und darf an den weiteren Tests nicht mehr teilnehmen. Eine Ausnahme ist Rheinland-Pfalz, wo man erst am Ende sein Gesamtergebnis mitgeteilt bekommt.

Besonderheiten

Da die Ausbildung bei der Polizei durch die jeweiligen Bundesländer geregelt ist, gibt es immer wieder Besonderheiten, über die man sich im Vorfeld informieren sollte. In Sachsen-Anhalt wird beispielsweise kein Sporttest durchgeführt, da die Bewerber das Deutsche Sportabzeichen in Silber haben müssen. In Berlin gibt es dagegen vor dem Test einen Vortest, der am heimischen PC absolviert wird. Solche Besonderheiten sind bei der Bewerbung zu beachten, da sie am Ende große Auswirkungen haben können. Es ist daher immer sinnvoll, sich im Vorfeld genau zu informieren und auch Berichte und Erfahrungen von ehemaligen Bewerbern zu lesen. Auf diese Weise finden sich häufig nützliche Hinweise und Tipps.

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