Polizei Laufbahn gehobener Dienst

Du bist extrem argumentationsstark und lässt Dich nicht schnell reizen, bist mutig, aber kennst Deine Grenzen genau. Polizei Laufbahn gehobener DienstSchon immer hast Du vom Polizeidienst geträumt, und Du nimmst die Bezeichnung „Freund und Helfer“ wörtlich. Außerdem machen Dir ungeregelte Arbeitszeiten nicht soviel aus. Du bist körperlich zu 100 % fit, bist nicht schüchtern und auf keinen Fall ängstlich. Urlaub findest Du wichtig, der soll geregelt stattfinden. Du willst Aufstiegschancen, hast aber nicht unbedingt einen guten Abschluss, hoffst auf andere Kriterien und willst Dich nicht auf das Bewerbungsschreiben allein für die Ausbildung verlassen?

Außerdem findest Du die Möglichkeiten eines dualen Studiums spannend: Du lernst gerne viel Theorie, die Du dann auch gleich in der Praxis anwenden kannst. Dein Traumberuf: Polizist im gehobenen Dienst. Du nennst Dich schon während des dualen Studiums Polizeikommissaranwärter. Außerdem reizt Dich, dass die erfolgreichsten Polizeistudenten und -studentinnen für ein Master Programm ausgewählt werden, Du Dich in diesem Rahmen also für den höheren Dienst qualifizieren kannst. Du legst Wert auf ein gutes Einstiegsgehalt und erwartest spannende Tätigkeiten im beruflichen Alltag. Willkommen in der Ausbildung für den gehobenen Dienst.

 

Wusstest Du schon …

  • Dein Abschluss im gehobenen Polizeidienst zählt nicht und Du kannst Dich grundsätzlich bewerben, wenn Du das Fachabi hast?
  • dass es für das Studium an der Polizeiakademie keinen NC gibt, sondern Du nur das Auswahlverfahren bestehen und die Kriterien für den Polizeidienst erfüllen musst?
  • der gehobener Dienst ist auch mit Realschulabschluss oder Fachhochschulreife möglich, Du brauchst also kein allgemeines Abitur?
  • dass Du schon während der Ausbildung eine Uniform trägst und es keine Warteliste für Beförderungen gibt?
  • die Dienstgrade kann man an den Schulterklappen der Uniform ablesen und Du wirst als Polizeikommissar oder Polizeikommissarin aus dem Studium entlassen?

 

Voraussetzungen: die Bewerbung ist die gleiche wieder jeder anderen Laufbahn bei der Polizei

Auch im Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst musst du einen Einstellungstest absolvieren
Auch im Auswahlverfahren für den gehobenen Dienst musst du einen Einstellungstest absolvieren

Gehobener Dienst, das klingt erst einmal gar nicht so einfach. Tatsächlich ist das Bewerbungsverfahren aber bei jeder Laufbahn der Polizei das Gleiche. Für die Laufbahn gehobener Dienst ist die Fachhochschulreife erforderlich. Als Bewerber oder Bewerberinnen musst Du die deutsche Staatsbürgerschaft oder die eines anderen EU-Staates besitzen. Du musst in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen leben, und Du darfst nicht vorbestraft sein. Das Mindestalter liegt zum Zeitpunkt der Bewerbung bei 17 Jahren. Das Höchstalter liegt zwischen 24 und 36 Jahren. Die Körpergröße ist ebenfalls vorgeschrieben: Frauen müssen wenigstens 160 cm groß sein, bei Männern sind es 165 cm.

Wenn du diese Voraussetzungen erfüllt, wirst Du vermutlich zum mehrstufigen Eignungsauswahlverfahren der Polizei zugelassen. Du musst die einzelnen Module des Eignungsauswahlverfahrens jeweils bestehen. Das Verfahren dauert zwischen ein und vier Tagen, hier unterscheiden sich die einzelnen Bundesländer. Die oben genannten Einstellungsvoraussetzungen sind jedoch in jedem Bundesland gleich, auch bei der Bundespolizei. Im Rahmen des Auswahlverfahrens musst Du verschiedene Aufgaben erfüllen:

Wie genau sich dieses Verfahren zusammensetzt und wo die Schwerpunkte liegen, ist abhängig von den Polizeien der einzelnen Bundesländer beziehungsweise der Bundespolizei. Die Auswahlprüfungen werden jeweils nach eigenem Ermessen geplant. Beim gehobenen Dienst sind die Voraussetzungen natürlich anspruchsvoller. Übrigens brauchst Du bis zum Anfang Deines dualen Studiums die Fahrerlaubnis der Klasse B. Hast Du diese nicht noch erworben, musst Du das auf eigene Kosten nachholen.

 

Einige Bundesländer bilden nur noch im gehobenen Dienst aus

Einige Bundesländer bilden nur noch im gehobenen Dienst aus
Einige Bundesländer bilden nur noch im gehobenen Dienst aus

In der Regel dauert das duale Studium für den gehobenen Dienst drei Jahre. Einige Bundesländer bilden wirklich nur noch für den gehobenen Dienst aus, andere Ausbildung, wie beispielsweise für den mittleren Dienst, sind nicht mehr möglich. Hier müssen Theorie und Praxis besonders eng verknüpft werden. Für den gehobenen Dienst wird die höhere Qualifikation bereits bei der Bewerbung angenommen, aber im Studium auch noch vertieft.

Nur einzelne Bundesländer stellen Bewerber und Bewerberinnen direkt im höheren Dienst ein. Diese Einstellung erfolgt aber nur nach zuvor abgeschlossenen Studium. Wenn Du eine Ausbildung bei der Bundeskriminalpolizei absolvieren willst, kannst Du Dich nur für den gehobenen Dienst bewerben. Die Bundeskriminalpolizei bildet in keinem anderen Dienst aus. Für die Polizei beim Deutschen Bundestag bietet der Bund keine eigene Ausbildung an. Hier wird der Nachwuchs aus der Bundespolizei und den Landespolizei rekrutiert. In der Regel werden nur Beamte des mittlerem Polizeivollzugsdienst genommen. Die höchste Stufe ist hier A9, also der Hauptmeister.

Inhalte des dualen Studiums für den gehobenen Dienst:

  • Strafrecht
  • Polizeirecht
  • Strafverfahrensrecht
  • Verwaltungsrecht
  • Verkehrsrecht
  • Verfassungsrecht
  • besonderes Sicherheitsrecht
  • Funktechnik und Funkverkehr
  • Polizeidienstkunde inklusive Fotografie (digital und analog)
  • Kriminalistik und Kriminologie
  • Englisch
  • politische Bildung
  • Waffenkunde
  • Dienstrecht
  • Sozialwissenschaften

Zusätzlich zu diesen eher theoretisch vermittelten Fächern kommen praktische Ausbildungsfächer. Dazu gehören Einsatztraining, Selbstverteidigung, das Leisten von Erster Hilfe, gegebenenfalls eine Fahrausbildung, Dienstsport und eine umfassende Waffen- und Schießausbildung. Duales Studium und gehobener Dienst heißt nun, dass Du im theoretischen Studium viele Inhalte an der Universität lernst. Zusätzlich musst Du praktische Ausbildungseinheiten absolvieren, und Du musst eine Kollegin oder einen Kollegen im Dienst begleiten. Den gesamten Dienstbetrieb während Deiner Ausbildung, also der gesamte praktische Teil inklusive der Begleitung von Kollegen, absolvierst Du in Deiner Uniform. Es gibt nicht viele Ausbildungen, bei denen Du von Anfang an eine Uniform trägst.

 

Spannende Ausbildung mit viel Abwechslung

Während Du Dich schon in Deiner Ausbildung mit den Rechtswissenschaften und Kriminalistik sehr theoretisch auseinandersetzt, ist die Ausbildung im praktischen Teil körperlich anstrengend. Schießübungen und Sicherheitstraining, Kampfsport und Dienstsport sind nicht ganz ohne. Eines ist die Ausbildung für den gehobenen Dienst sicherlich: abwechslungsreich und spannend. Es ist eine der anspruchsvollsten Polizeiausbildungen überhaupt, zumindest in Deutschland.

Neben theoretischen Inhalten wirst Du während des dualen Studiums auch praktische Module absolvieren
Neben theoretischen Inhalten wirst Du während des dualen Studiums auch praktische Module absolvieren

Grundsätzlich besteht ein duales Studium immer aus der theoretischen Ausbildung, die an einer Hochschule stattfindet, und der Praxis. Die findet im Ausbildungsbetrieb statt. Im gehobenen Polizeidienst gibt es aber noch einen dritten Teil, und das sind praktische Trainingsmodule. Die Theorieausbildung wird an einer Fachhochschule durchgeführt, das ist die Hochschule für öffentliche Verwaltung. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Rechtswissenschaft und der Polizeiwissenschaft. Deine Tätigkeiten als Polizistin oder Polizist, Dein gesamtes Handeln ist auf der rechtlichen Grundlage aufgebaut, deshalb sind diese Fächer so wichtig. Polizeiwissenschaft ist die Wissenschaft von der Polizei als eine Institution, behandelt wird der gesamte Handlungsspielraum sowie Kriminalistik, verschiedene Gebiete der Einsatzlehre und Kriminaltechnik. Strafrecht, Eingriffsrecht oder Verkehrsrecht: Du musst Rechte und Pflichten einfach kennen, um als Polizeivollzugsbeamter oder -beamtin angemessen reagieren zu können.

Neben der theoretischen Grundlagen brauchst Du soziale Kompetenzen. Auch die werden geschult. Sozialwissenschaftliche Unterrichtseinheiten sind wichtig. Die gibt es beispielsweise in den Bereichen Psychologie, in Ethik sowie in Soziologie. Fachenglisch wird ebenfalls unterrichtet.

 

Auch für den körperlich anstrengenden Praxisteil und die Trainingsmodule brauchst Du Deinen Kopf

Gefahrenabwehr im Einsatz erfordert zwar körperliche Fitness, aber letztendlich entscheidet Dein Kopf über Deine Reaktion. Den darfst Du in den praktischen Trainingsmodulen also auf keinen Fall abschalten. Praxisarbeit heißt auch, dass Du Verkehrssicherheitsarbeit trainierst, Kriminalitätskontrollen durchführst und bei jeder dieser Trainingseinheiten Dein Fachwissen einsetzen musst. Nicht einmal Schießtraining, Feuerlöschausbildung, die Rettung aus Gefahren im Wasser oder den korrekten Umgang mit dem Digitalfunk schaffst Du, ohne Dein in den Theorieeinheiten erworbenes Wissen anzuwenden. Praktische Trainingsmodule finden in Kleingruppen statt.

Die täglichen Tätigkeiten im Polizeidienst lernst du in der Praxisphase in verschiedenen Modulen kennen. Dein Verhalten steht im Fokus der Ausbilder. Du solltest unvoreingenommen auf Bürger und Bürgerinnen zugehen, das Gespräch suchen, und Du solltest auf jeden Fall eine Lösung anstreben, die allen beteiligten Parteien entgegenkommt. Klingt kompliziert und sehr nach Psychologie? Ist aber nur eine von vielen Einsatzmöglichkeiten dessen, was Du in Deiner Ausbildung lernst. Sprache und kompetente, zunehmend auch interkulturelle, Kommunikation sind sehr wichtig, denn sie sind Deine Werkzeuge, wenn es um das Lösen schwieriger Situationen geht. Deeskalation ist eine der wichtigsten Aufgaben im gehobenen Polizeidienst.

 

 

Nach dem dualen Studium

Die tatsächliche Arbeit im gehobenen Polizeidienst findet nicht nur auf der Straße statt, sondern auch im Büro. Du musst jeden Tag schriftlich festhalten, Protokolle und andere Schriftstücke anfertigen. Hast Du Dein duales Studium für den gehobenen Polizeivollzugs absolviert, folgt die Ernennung zum Polizeikommissar beziehungsweise zur Polizeikommissarin. Deine Einsatzmöglichkeiten variieren nun abhängig davon, ob Du in einer Polizeibehörde mit Einsatzhundertschaft arbeitest, oder ob Du bei einer Polizeibehörde ohne Einsatzhundertschaft beschäftigt bist.

Die Hundertschaft hat in der Regel etwa 80 bis 120 Polizeibeamten beziehungsweise -beamtinnen, die bei größeren Veranstaltungen wie zum Beispiel Konzerten oder Kundgebungen zum Einsatz kommen. Wenn Deine Polizeibehörde Hundertschaften stellt, arbeitest Du für ein Jahr nach dem Studium erst einmal im Streifendienst und in der Bereitschaftspolizeihundertschaft dann weitere drei Jahre. Die Breitschaftspolizeihundertschaft nennt man kurz BPH. Nicht jede Polizeibehörde unterhält eine solche Hundertschaft. Ist das auch bei Deiner Polizeibehörde nicht der Fall, schiebst Du in den nächsten vier Jahren Wach- und Wechseldienst und kannst beweisen, wie kompetent Du bist. Du wirst hier zahlreiche Frühdienst sowie Spät- und Nachtdienste absolvieren müssen.

Es gibt aber auch noch eine weitere Möglichkeit, und diese bietet Dir die besten Aufstiegsmöglichkeiten. Wenn Du während des dualen Studiums mit hervorragenden Leistungen Aufmerksamkeit erregt hast und jetzt weiter hervorstichst, wirst Du unter Umständen für ein weiterbildendes Masterstudium ernannt. Damit hast Du die besten Aufstiegschancen. Denn das weiterbildende Masterstudium bedeutet, dass Du vom gehobenen Dienst in den höheren Dienst aufsteigst.

 

Ganz konkret: So sehen Deine Aufstiegsmöglichkeiten im gehobenen Dienst aus!

Die Anforderungen für den gehobenen Dienst sind ohne Zweifel hoch. Du brauchst einen guten Schulabschluss und musst dann auch noch studieren – das ist nicht einfach. Aber es lohnt sich! Wenn Du Dich durch das anstrengende und anspruchsvolle Auswahlverfahren kämpfst, wartet ein spannender Berufsalltag auf Dich. Jedes einzelne Bundesland hat derzeit offene Ausbildungsstellen für den gehobenen Dienst. Es gibt keine Warteliste (Stand April 2018), wie das bei anderen Laufbahnen der Fall sein kann.

Im gehobenen Dienst hast Du verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten
Im gehobenen Dienst hast Du verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten

Und das Gehalt netto ist gut. Du verdienst schon während Deiner dualen Ausbildung, also während des Studiums, zwischen 1.000 und 1.200 Euro brutto monatlich, das Gehalt netto ist ein wenig niedriger. Wieviel Einkommen Du genau hast, hängt aber immer noch von den Bundesländern ab. Jedes einzelne Bundesland hat seine eigenen Tarife, und das Gehalt nach dem Studium ist ebenfalls klar geregelt.

Dabei ist es eigentlich falsch, von einem Gehalt netto zu sprechen: Als Polizist oder Polizistin erhälst Du sogenannte Bezüge. So nennt man das Einkommen. „Bezüge“ ist die offizielle Bezeichnung für das Gehalt bei der Polizei, auch als Besoldung oder Entgelt bezeichnet. Der Unterschied ist wichtig, denn als angehender Polizist oder angehende Polizistin im gehobenen Dienst bist Du schon ab dem ersten Tag Deines Studiums Beamter oder Beamtin (auf Widerruf). Das heißt, Du wirst auch schon als solche/-r behandelt, was das Gehalt angeht. Die Bezüge werden anders behandelt als andere Einkommen, wenn es um Steuern und Versicherung geht. Die fallen nämlich für Dich niedriger aus. Das heißt, nach Abzug bleibt mehr für Dich übrig.

Als Polizeikommissar oder -kommissarin bist Du der Besoldungsgruppe A9 zugeordnet. Das Einstiegsgehalt liegt damit bei 2.290 Euro brutto, aber auch hier gibt es Unterschiede zwischen den Bundesländern. Das ist aber nur der Grundbezug. Auf den musst Du noch Zuschläge für Mehrarbeit, Weihnachts- und Urlaubsgeld draufrechnen. Das tatsächliche Einstiegsgehaltliegt also höher, und weil die Abzüge niedrig sind, kann das Gehalt netto durchaus bei 2.200 Euro oder mehr liegen.

 

Beförderung heißt höhere Besoldung

Dein Einkommen steigt an, weil das laut der Tarifverträge in regelmäßigen Abständen der Fall sein muss. Regelmäßige Gehaltserhöhungen sind Dir sicher. Du brauchst also theoretisch nur abzuwarten. Praktisch lohnt es aber, sich reinzuhängen. Denn eine Beförderung kommt nicht automatisch. Aber jede Beförderung geht mit einer höheren Besoldung einher. Konkret heißt das: Wenn Du durch besondere Leistungen zum Polizeioberkommissar oder zur Polizeioberkommissarin ernannt wirst, rutschst Du nicht nur innerhalb der Besoldungsgruppe A9 eine Stufe nach oben, sondern kommst in die Besoldungsgruppe A10. Deine Bezüge steigen somit Schritt für Schritt immer weiter an. Die höchste Besoldungsgruppe ist A13, hier liegt das Entgelt bei 3.200 bis 4.400 Euro brutto monatlich. Es lohnt also, nicht nur das Auswahlverfahren gut zu bestehen und alle Chancen wahrzunehmen. Du solltest Engagement mitbringen, Deine Erfahrungen im Berufsalltag sammeln und Dich positiv bemerkbar machen. Das schlägt sich auf die Dienstgrade nieder. Die Dienstgrade kannst Du übrigens an den Sternen oder Litzen an den Schulterklappen der Uniform ablesen.

 

Kurz zusammengefasst: Das ist das Wichtigste für Dich!

  • Du verfasst ein Bewerbungsschreiben und wirst, wenn Du die Einstellungsvoraussetzungen erfüllst, zum Auswahlverfahrender Polizei eingeladen.
  • Zu den Anforderungen für den gehobenen Dienst gehört das Fachabi, Du solltest außerdem einen brauchbaren Notendurchschnitt haben. Gehobener Dienst ist mit Realschulabschluss oder Fachhochschulreife möglich, allerdings ist der Realschulabschluss dann mit besonderen Bedingungen verknüpft.
  • Einen NC gibt es an der Polizeiakademie nicht.
  • Du kannst das duale Studium an der Polizeiakademie aufnehmen, wenn Du das Auswahlverfahren gehobener Dienst mit Realschulabschluss oder Fachhochschulreife bestanden hast. Dein genauer Abschluss ist unwichtig.
  • Duales Studium bedeutet praktische und theoretische Ausbildung plus gleichzeitige Berufserfahrung.
  • Direkt nach dem Studium hast Du schon Aufstiegschancen, wenn Du besondere Leistungen zeigst.
  • Mit den Aufstiegsmöglichkeiten geht auch ein höheres Entgelt einher.
  • Wenn Du Deine Chancen nutzt, kommst Du ganz schnell vom gehobenen in den höheren Polizeivollzugsdienst.
  • Es gibt keine Warteliste: Erfüllst Du die Anforderungen, kannst Du in jedem Bundesland ein Bewerbungsschreiben abgeben und das Auswahlverfahren durchlaufen.
  • Das Auswahlverfahren ist in den Bundesländern ähnlich, aber nicht gleich. Schau im Netz, ob es Erfahrungen mit den Prüfungen gibt und bewirb Dich gegebenenfalls dort, wo Du Dir die besten Chancen ausrechnest. Fachabi reicht überall für den gehobenen Dienst aus, einen NC gibt es nirgends.

 

Bereite Dich auf die Anforderungen vor!

Auch mit einem guten Notendruchschnitt und wenn Du alle Einstellungsvoraussetzungen erfüllst, solltest Du Dich auf das Bewerbungsverfahren der Polizei im gehobenen Dienst sorgfältig vorbereiten. Du hast da verschiedene Möglichkeiten:

  • mit Logikrätseln, Textaufgaben oder Kreuzworträtselübungen in Heftform
  • mit Tests und Prüfungsaufgaben aus dem Internet
  • per App auf dem Handy, unterwegs immer verfügbar und dementsprechend mit vielen Einsatzmöglichkeiten
  • durch ausgiebiges Lesen von Sachbüchern und Fachliteratur, die die Inhalte des Studiums für den gehobenen Polizeidienst abdecken

Erfahrungen zeigen, dass das Auswahlverfahren der Polizei zwar anspruchsvoll, aber machbar ist. Gute Vorbereitung hilft Dir dabei, von Anfang an gute Leistungen zu bringen. Urlaub nach dem Abi? Vergiß es: Urlaub ist später! Bereite Dich gründlich vor, dann hast Du später auch bessere Aufstiegschancen bei der Polizei. Denn wer sich bei der dualen Ausbildung besondere Mühe gibt und positiv auffällt, kann für ein Masterstudium und damit den höheren Dienst ausgewählt werden. Die Kriterien sind nicht ganz klar, aber Du musst überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Höherer Dienst bedeutet dann auch spannendere Tätigkeiten, mehr Abwechslung, mehr Möglichkeiten und Aufstiegschancen, ein anderes Entgelt und andere Regelungen zum Urlaub. Dafür muss der Notendurchschnitt im Studium aber stimmen. Für den hohen Notendurchschnitt kannst Du üben!


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