Polizei, der Beruf

Polizei Freund und Helfer
Freund und Helfer

Fragt man einen kleinen Jungen, was er einmal als Beruf machen will, ist die Antwort meist schnell gegeben: Polizist. Doch inzwischen entdecken auch immer mehr Mädchen die vielen Berufe bei der Polizei. Denn die bietet mehr als nur die allgemein bekannten Möglichkeiten.

Der Polizeiberuf stellt einige Anforderungen an einen möglichen Bewerber oder eine Bewerberin. Körperliche Fitness und gute Schulnoten sind beispielsweise eine Voraussetzung. Auf die Frage “Welchen Schulabschluss braucht man als Polizist?” gibt es mehrere Antworten. Wenn du im mittleren Polizeivollzugsdienst anfangen willst, reicht schon ein Realschulabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit Berufserfahrung. Der Polizeiberuf im gehobenen Vollzugsdienst stellt die Anforderung einer Fachoberschulreife oder ein Fachabitur.

Doch wo ist der Unterschied? Es gibt nicht ein einziges Berufsbild Polizist. Als Polizist im mittleren Polizeivollzugsdienst in der Schutzpolizei übst du genau die Tätigkeit aus, die du zumeist in Deutschland allgegenwärtig siehst. Du kümmerst dich mit deinen Kollegen darum, dass der Verkehr ordentlich abläuft, bist als einer der ersten an Unfallstellen oder klärst Straftaten auf. Dabei geht es dir vor allem um den Schutz und die Hilfe der Bürger. Selbstverständlich gehört aber auch die Büroarbeit dazu: Denn zu jedem Vorfall sollen Protokolle und Berichte geschrieben werden.

Überaus vorteilhaft ist es, wenn du gut mit Menschen umgehen kannst. Denn als Polizist wirst du ständig mit den unterschiedlichsten Menschen konfrontiert und solltest dabei immer einen kühlen Kopf bewahren.

Der gehobene Polizeidienst, Kripo und Co.

Polizei Bewerbung Beruf Karriere
Polizeikarriere

Es steht dir aber auch offen im gehobenen Polizeivollzugsdienst einzusteigen. Dann gehst du natürlich ähnlichen Aufgaben wie ein Schutzpolizist im mittleren Polizeivollzugsdienst nach, doch übernimmst du gleichzeitig auch schon Führungsaufgaben. Etwa als Gruppenleiter in Ermittlungsdienststellen oder als Wachleiter bist du für eine Gruppe von Polizisten verantwortlich und übernimmst die Vorgesetztenfunktion. Der Karriere bei der Polizei steht dann nichts mehr im Weg.

In der normalen Schutzpolizei kannst du aber auch in der Bereitschaftspolizei arbeiten und bei Großveranstaltungen eingesetzt werden. Möglicherweise liegt dir aber auch der Beruf als Wasserschutzpolizist näher. Dann kümmerst du dich um Einhaltung der See- und Binnenschifffahrtsvorschriften, Umweltschutz und je nach Bundesland auch um den Grenzschutz. Wie im Straßenverkehr ist es deine Aufgabe Gefahren in der Schifffahrt zu erkennen und abzuwehren.

Neben der Bereitschaftspolizei und der Schutzpolizei, gibt es noch den Beruf des Kriminalpolizisten. Die Kriminalpolizei beschäftigt sich nicht mit der direkten Gefahrenabwehr, sondern mit der Ermittlung von Straftaten, nachdem diese geschehen sind. Zusätzlich versucht sie präventiv Straftaten zu verhindern, in dem sie Aufklärung betreibt. Im Gegensatz zur Schutzpolizei trägt die Kriminalpolizei nicht zwingend eine Uniform.

Wie du siehst, gibt es eine Menge unterschiedlicher Polizei-Jobs mit unterschiedlichen Einsatzgebieten, doch eines haben alle Polizisten gemein: Sie schützen und helfen den Bürgern, damit diese ein weitestgehend sorgenfreies Leben führen können.