Sporttest Polizei Saarland

Polizisten werden für ihren Job oftmals beneidet. Immerhin ist der Alltag abwechslungsreich und nur selten gleicht ein Tag dem anderen. Gerade weil der Job so abwechslungsreich und vielfältig ist, muss die Polizei sicherstellen, dass die eigenen Kräfte für diese Aufgabe auch wirklich bereit sind. Um dies bei den neuen Bewerbern herauszufinden, setzt die Polizei im Saarland auf einen Einstellungstest. Hier werden die Anwärter gründlich gecheckt, so dass wirklich nur die besten Bewerber ihre Ausbildung starten können.

Im Einstellungsverfahren Polizei Saarland wird dabei zwischen verschiedenen Aufgabenbereichen unterschieden. Die Polizei interessiert sich zum einen für deine mentale und geistige Stärke, zum anderen aber auch für deine körperliche Fitness. Und Letztere wird im Sporttest Polizei Saarland überprüft. Was es damit auf sich hat, welche Aufgaben auf dich warten und wie du möglichst erfolgreich bestehen kannst, verraten wir dir jetzt im Folgenden genau.

Sporttest Polizei Saarland: Die Fakten im Überblick

  • Sporttest besteht aus vier Übungen
  • Bewerber müssen im Hindernislauf, Cooper-Test, Klimmzughang und Standweitsprung überzeugen
  • Für jede Übung werden Punkte gesammelt
  • Gesamtschnitt von 2 Punkten für Bestehen erforderlich
  • Einzelne Übungen werden mit 0 bis 4 Punkten bewertet

Gleich zu Beginn möchten wir darauf hinweisen, dass sich die Polizei Saarland Stellenangebote immer nur auf Laufbahnen im gehobenen Dienst beziehen. Eine Ausbildung im mittlerem Dienst wird im Saarland nicht angeboten. Gleichzeitig ist sicherlich interessant, dass die Ausbildung jedes Jahr im Oktober startet. Deine Polizei Saarland Bewerbung solltest du aber natürlich schon deutlich früher einreichen – und zwar im Sommer des Vorjahres. Die Bewerbung ist für die Polizei die Chance, einen ersten Eindruck von dir zu gewinnen. Geprüft werden natürlich deine Schulnoten, gleichzeitig müssen deine Unterlagen vollständig innerhalb der Polizei Saarland Bewerbungsfrist 2018 eingereicht werden.

Gefallen deine Unterlagen, wirst du zum Einstellungsverfahren eingeladen. Hier testet dich die Polizei ebenfalls noch einmal auf unterschiedlichen Gebieten, zu denen auch der bereits angesprochene Sporttest gehört. Damit du dich aber auch insgesamt gut auf das Einstellungsverfahren vorbereiten kannst, wollen wir dir den groben Ablauf natürlich ebenfalls einmal näher bringen.

Wie sieht der Einstellungstest Polizei Saarland aus?

Der Einstellungstest der Polizei Saarland besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem sportlichen Teil
Der Einstellungstest der Polizei Saarland besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem sportlichen Teil

Der Sporttest Polizei Saarland ist ein wichtiger Teil des Einstellungsverfahrens. Allerdings handelt es sich hierbei natürlich nicht um die einzige Hürde, die du auf dem Weg zur Karriere als Polizist nehmen musst. Stattdessen unterteilt sich das Einstellungsverfahren der Polizei in verschiedene Aufgaben. Neben einem sportlichen Test musst du auch einen schriftlichen Test und einen mündlichen Test bestehen. Beim schriftlichen Test werden unter anderem deine Grammatik und Rechtschreibung geprüft, beim mündlichen Test handelt es sich im Prinzip um ein Vorstellungsgespräch. Ganz wichtig ist zudem die polizeiärztliche Untersuchung. Hier stellt die Polizei fest, ob du für den Dienst gesundheitlich überhaupt geeignet bist.

Info: Durchgeführt wird das Einstellungsverfahren der Polizei im Saarland an mehreren Tagen. Eine Einladung zum zweiten Termin gibt es aber nur dann, wenn du am ersten Prüfungstag überzeugen konntest.

Sporttest Polizei Saarland: Aufgaben und Details

Die Anforderung Polizei Sporttest Saarland ist im Vergleich zu anderen Bundesländern identisch. Die Bewerber müssen sich in vier unterschiedlichen Disziplinen beweisen, welche jeweils mit den Punkten von 0 bis 4 bewertet werden. Um am Ende zu bestehen, musst du insgesamt einen Schnitt von mindestens zwei Punkten vorweisen. Zumindest für eine Aufgabe gilt aber auch eine Mindestvorgabe an Punkten. Dazu aber im weiteren Verlauf mehr. Hier siehst du erst einmal im Überblick, welche Aufgaben beim Polizei Saarland Sporttest auf dich warten:

  • Standweitsprung
  • Hindernislauf
  • Klimmzughang
  • 12-Minuten-Lauf

Was es mit den einzelnen Übungen auf sich hat, bzw. was hier genau geprüft wird, das sehen wir uns jetzt einmal im Detail an.

1. Aufgabe: Standweitsprung

Standweitsprung beim Polizei Sporttest Bremen
Standweitsprung beim Polizei Sporttest Bremen

Der Start im Polizei Sporttest Saarland wird vom Standweitsprung gebildet. Wie der Name bereits verrät, geht es in diesem Fall darum, aus dem Stand möglichst weit nach vorne zu springen. Der Ablauf ist dabei bei allen Bewerbern gleich und beginnt damit, dass du dich an die Absprunglinie stellst. Wichtig ist hierbei zu beachten, dass deine Füße die Absprunglinie nicht übertreten dürfen. Abspringen musst du zudem mit beiden Beinen gleichzeitig.

Gelandet wird ebenfalls auf beiden Beinen, ein Nachkorrigieren mit den Händen ist nicht erlaubt. Hier sollte also eine gute Mischung aus Weite und Stabilität gefunden werden. Wann du den Sprung startest, ist ganz allein dir überlassen. Du kannst dich während der Aufgabe also erst einmal richtig konzentrieren und dann deinen Sprung ausführen. Klappt es beim ersten Sprung nicht so gut, ist das nicht weiter schlimm. Insgesamt drei Versuche hast du für den Standweitsprung, wobei der beste Versuch davon gewertet wird. Gemessen wird die Weite immer von der vorderen Kante der Absprungmarkierung und dem Punkt, an dem deine Ferse auf den Boden aufgekommen ist.

Was wird beim Standweitsprung geprüft?

Mit dem Standweitsprung prüft die Polizei mehrere Dinge. Zum einen natürlich deine Sprungkraft, schließlich geht es darum, eine möglichst große Weite mit dem eigenen Sprung zurückzulegen. Gleichzeitig wird aber auch deine Stabilität und Körperspannung auf die Probe gestellt, denn bei der Landung darfst du deine Hände nicht einsetzen und musst stattdessen auf beiden Beinen landen.

2. Aufgabe: Hindernislauf

Deutlich anspruchsvoller ist für die meisten Bewerber die zweite Übung im Polizei Sporttest Saarland. Hierbei handelt es sich um einen Hindernislauf, der auch als Kasten-Bumerang-Test bezeichnet wird. Warum? Das wirst du erkennen, wenn du dir die Übung etwas näher ansiehst. Aufgebaut ist hierfür ein Feld aus insgesamt fünf Mal fünf Metern. An drei Seiten des Feldes sind offene Kästen aufgestellt, die dir vermutlich aus dem Sportunterricht in der Schule bekannt sein werden. Diese Kästen haben jeweils eine Breite von 1,45 m und sind 45 cm hoch. Eine Seite der abgesteckten Fläche ist jetzt noch offen, hier findet sich die Start- und Ziellinie. In der Mitte der Fläche wird eine Fahnenstange aufgestellt. Deine Aufgabe ist es jetzt, den Hindernislauf möglichst schnell zu absolvieren. Wie das Ganze genau funktioniert, zeigt unsere Anleitung hier:

  1. Start an der Startlinie beim Signal des Prüfers
  2. Sprint Richtung Fahnenstange
  3. Hinter der Fahnenstange rechts zum Kasten abbiegen
  4. Durch den Kasten hindurch tauchen, aufrichten, über den Kasten springen
  5. Sprint Richtung Fahnenstange
  6. Hinter der Fahnenstange rechts zum Kasten abbiegen
  7. Durch den Kasten hindurch tauchen, aufrichten, über den Kasten springen
  8. Sprint Richtung Fahnenstange
  9. Hinter der Fahnenstange rechts zum Kasten abbiegen
  10. Durch den Kasten hindurch tauchen, aufrichten, über den Kasten springen
  11. Hinter der Fahnenstange rechts Richtung Ziel abbiegen
  12. Sprint über die Ziellinie

Durchgeführt werden muss der Lauf in dieser Art und Weise einmal. Du bist also erst dann fertig, wenn du nach dem Überspringen des dritten Kastens das letzte Mal die Fahnenstange umkurven konntest und die Ziellinie überschritten hast.

Achtung: Für den Hindernislauf hast du nur einen einzigen Versuch, in dem du auch noch die vorgegebene Zeit schaffen musst.

Was wird beim Hindernislauf geprüft?

Um beim Hindernislauf der Polizei bestehen zu können, musst du als Bewerber mehrere Attribute mitbringen. Ganz besonders wichtig ist selbstverständlich die Geschwindigkeit. Immerhin besteht das Ziel dieser Aufgabe darin, den Parcours innerhalb einer möglichst kurzen Zeit abzulaufen. Gerade das kann jedoch auch schnell zu einer doppelten Prüfung werden, wenn die Kondition nicht ausreicht. Eine gewisse Ausdauer ist für diese Aufgabe also ebenfalls notwendig. Gleichzeitig können die Prüfer bei dieser Aufgabe wunderbar beobachten, ob du auch wendig genug bist, um dich hinter den Kästen schnell wieder aufzurichten und dann abzuspringen.

3. Aufgabe: Klimmzughang

Der Klimmzughang
Der Klimmzughang

Nachdem du den Hindernislauf erledigt hast, kommst du beim Polizei Saarland Sporttest zur nächsten Station. Hierbei handelt es sich um den Klimmzughang, bei dem vor allem deine Kraft eine wichtige Rolle spielt. Eingenommen wird hier eine bestimmte Position, die von dir dann für einen vorgelegten Zeitraum gehalten werden muss.

Bei dieser Position handelt es sich um folgende Ausgangslage: Deine Hände halten die Klimmzugstange, deine Arme ziehen deinen Körper nach oben. An dem Punkt, wo dein Kinn die Stange berührt oder berühren könnte, wird nun die Position gehalten. Wichtig zu beachten ist hierbei, dass du das Kinn nicht auf der Klimmzugstange ablegen darfst. Es darf sich wirklich nur um eine Berührung handeln. Halten musst du diese Position jetzt so lange wie möglich. Gemessen wird aber natürlich erst dann, wenn du auch die korrekte Position eingenommen hast. Berührt dein Kinn die Stange nicht mehr, wird der Prüfer diese Aufgabe beenden.

Kleiner Tipp: Es ist vollkommen egal, ob du die Stange beim Klimmzug im Kammgriff oder Ristgriff greifst. Du wählst also selber, ob deine Handflächen zu dir oder von dir weg zeigen. Es kann durchaus sein, dass dir ein Griff deutlich leichter fällt, als der Andere.

Was wird beim Klimmzughang geprüft?

Es liegt auf der Hand, dass du vor allem eine gute Portion Kraft mitbringen solltest, um den Klimmzughang erfolgreich meistern zu können. Gleichzeitig testet die Polizei bei dieser Übung aber auch deine Willenskraft. Willst du unbedingt Polizist werden, dann hältst du die vorgegebene Zeit irgendwie ein. Ist deine Willenskraft wiederum nicht ganz so stark, lässt du möglicherweise frühzeitig los. Für die Polizei ist diese Aufgabe also eine wichtige und interessante Anforderung Sporttest Polizei Saarland.

4. Aufgabe: 12-Minuten-Lauf

Den Abschluss der sportlichen Leistungsprüfung bildet der 12-Minuten-Lauf, bei dem es sich um den Cooper-Test handelt. Beide Namen sind gebräuchlich, Polizei Cooper Testweshalb wir hier ebenfalls beide Bezeichnungen verwenden. Der Name der Aufgabe verrät es bereits: Hier geht es darum, über einen Zeitraum von zwölf Minuten zu laufen. Klingt erst einmal nicht viel, allerdings musst du diese Zeit auch wirklich durchgehend in Bewegung bleiben. Schaffst du das nicht, erhältst du für diese Aufgabe keine Punkte. Eine weitere Schwierigkeit des 12-Minuten-Laufs ist die Tatsache, dass auch die zurückgelegte Strecke von dir gemessen wird. Hier solltest du also eine gute Mischung aus Geschwindigkeit und passendem Tempo für deine Kondition finden.

Gemeinsam mit anderen Bewerbern startest du den Cooper-Test natürlich wieder an einer Startlinie. Du läufst los, wenn der Prüfer das Kommando hierfür gegeben hat. Lass dich nicht von eventuell schnelleren Startern beeindrucken, denn am Ende der zwölf Minuten wird abgerechnet. Zügiges Gehen ist während dieser Zeit erlaubt, stehenbleiben allerdings nicht. Nach Ende der zwölf Minuten gibt der Prüfer wieder das Signal und die zurückgelegten Strecken der Bewerber werden gemessen. Die Messung erfolgt hierbei bis auf 25 Meter genau. Keine Angst: Ist es eng, wird zu deinen Gunsten aufgerundet.

Was wird beim 12-Minuten-Lauf geprüft?

Der wesentliche Faktor beim 12-Minuten-Lauf ist die Kondition. Die gesamte Zeit hinweg musst du durchgehend in Bewegung bleiben, um hier erfolgreich abschneiden zu können. Gleichzeitig wird auch bei dieser Übung wieder deine Willensstärke herausgefordert. Zwölf Minuten können doch sehr lang werden, zumal du das Tempo nicht allzu niedrig werden lassen darfst. Das führt wiederum zum dritten Punkt, der Geschwindigkeit. Alles in allem nutzen die Prüfer die vier Aufgaben also, um die verschiedenen Attribute zu testen, die auch im täglichen Alltag als Polizist erforderlich sind.

Wie wird beim Sporttest der Polizei Saarland bewertet?

Wie eingangs bereits erwähnt, können für jede einzelne Aufgabe im Sporttest Punkte eingefahren werden. Maximal vier Punkte sind an jeder Station möglich, es können aber auch drei, zwei, einer oder gar kein Punkt vergeben werden. Wenig überraschend sind null Punkte die schlechteste Ausbeute an einer Station. Was die einzelnen Punkte im Detail bedeuten, siehst du hier:

  • O Punkte: weit unterdurchschnittlich
  • 1 Punkt: unterdurchschnittlich
  • 2 Punkte: durchschnittlich
  • 3 Punkte: überdurchschnittlich
  • 4 Punkte: weit überdurchschnittlich

Die einzelnen Punktzahlen der Prüfungen werden am Ende addiert, ehe dann der Mittelwert bestimmt wird. Um zu bestehen, musst du einen Mittelwert von mindestens zwei Punkten erreichen. Gleichzeitig gilt mit Blick auf den Zwölf-Minuten-Lauf, dass du hier mindestens einen Punkt für die Einzelübung erhalten haben musst. Solltest du den 12-Minuten-Lauf nicht bestehen, hast du also auch keine Chance, den Sporttest erfolgreich zu meistern.

Beispiel für die Bewertung beim Sporttest

Da es am Ende des Tests auf die Punktzahl ankommt, wollen wir hier anhand eines Beispiels nochmal genau verdeutlichen, wie genau das Ergebnis bestimmt wird. Angenommen, es werden im Sporttest folgende Punktzahlen erreicht:

  • Standweitsprung: 2 Punkte
  • Hindernislauf: 3 Punkte
  • Klimmzughang: 2 Punkte
  • 12-Minuten-Lauf: 2 Punkte

So würde dies insgesamt eine Ausbeute von 9 Punkten in den vier Übungen bedeuten. Wird hiervon der Mittelwert bestimmt, liegt dieser somit bei 2,5 Punkten und du hättest bestanden. Bei folgendem Beispiel:

  • Standweitsprung: 1 Punkt
  • Hindernislauf: 2 Punkte
  • Klimmzughang: 1 Punkt
  • 12-Minuten-Lauf: 1 Punkt

läge die Gesamtausbeute wiederum bei nur fünf Punkten. Der Mittelwert würde hier bei 1,25 Punkten liegen, was zu wenig wäre. Mit einer derartigen Leistung hättest du also leider nicht bestanden. Anders heißt das für dich aber auch: Sollte dir eine Übung nicht so liegen, kannst du die Leistungen ganz einfach an den anderen Stationen ausgleichen. Nur der eine Punkt beim 12-Minuten-Lauf muss es eben immer mindestens sein.

Punktevergabe beim Sporttest Polizei Saarland

Die einzelnen Punkte für die Übungen werden von den Prüfern entsprechend deiner gezeigten Leistung vergeben. Welche Werte hierbei erforderlich sind, zeigen unsere Tabellen im Folgenden. Im Sinne der Übersichtlichkeit haben wir Männer und Frauen getrennt aufgeführt:

 

Männer

Disziplin

4 Punkte 3 Punkte 2 Punkte 1 Punkt

0 Punkte

Standweitsprung

ab 2,63 m 2,44 – 2,62 m 2,29 – 2,43 m 2,10 – 2,28 m

bis 2,09 m

Hindernislauf

unter 11,4 Sekunden 11,4 – 13,0 Sekunden 13,1 – 14,3 Sekunden 14,4 – 16,0 Sekunden

mehr als 16,1 Sekunden

Klimmzughang

ab 74,7 Sekunden 60,8 – 74,3 Sekunden 49,2 – 60,7 Sekunden 34,8 – 49,1 Sekunden

unter 34,7 Sekunden

12-Minuten-Lauf
(Cooper-Test)

ab 3.154 m 2.828 – 3.153 m 2.550 – 2.827 m 2.208 – 2.549 m

bis 2.207 m

Frauen

Disziplin

4 Punkte 3 Punkte 2 Punkte 1 Punkt

0 Punkte

Standweitsprung

ab 2,10 m 1,92 – 2,09 m 1,76 – 1,91 m 1,58 – 1,75 m

bis 1,57 m

Hindernislauf

unter 13,5 Sekunden 13,6 – 15,4 Sekunden 15,5 – 17,2 Sekunden 17,3 – 19,2 Sekunden

mehr als 19,3 Sekunden

Klimmzughang

ab 36,7 Sekunden 27,3 – 36,6 Sekunden 18,9 – 27,2 Sekunden 9,5 – 18,8 Sekunden

unter 9,4 Sekunden

12-Minuten-Lauf
(Cooper-Test)

ab 2.611 m 2.269 – 2.610 m 1.961 – 2.268 m 1.620 – 1.960 m

bis 1.619 m

(Alle Angaben der Tabellen ohne Gewähr)

 

Für den Sporttest Polizei Saarland üben: Diese Tipps helfen

Die Polizei Saarland Sporttest Bewertung lässt sich durchaus als anspruchsvoll bezeichnen. Du solltest für den Sporttest also auf jeden Fall üben und diesen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ganz besonders wichtig ist, dass du dein Training vielseitig gestaltest und die Dinge trainierst, die im Sporttest auch wirklich drankommen. Gleichzeitig solltest du auf jeden Fall frühzeitig mit dem Training starten. So kannst du erst einmal deinen eigenen Fitnessstand ausloten und anschließend für Fortschritte sorgen. Was grundlegend für das Training beachtet werden sollte, zeigen wir hier einmal übersichtlich auf.

Konditionstraining

Alle Übungen des Sporttests werden an einem Tag durchgeführt. Zwischen den einzelnen Übungen gibt es jeweils nur kurze Pausen. Zusätzlich sind auch die Übungen immer anstrengend, weshalb auf jeden Fall ein gewisses Konditionstraining erforderlich ist. Dies kannst du zum Beispiel in Form von Ausdauerläufen umsetzen, mit denen du dich optimal auf den Test vorbereitest. Um hier ein bisschen Abwechslung ins Spiel zu bringen, kannst du deine Kondition aber auch mit Einheiten auf dem Fahrrad oder im Schwimmbad verbessern. Am besten ist es, wenn du das Training variabel hältst. So stellst du sicher, dass du immer wieder Lust auf das Training hast und keine Motivationslöcher auftreten.

Für Vielfalt auf dem Trainingsplan sorgen

Vorbereitung ist das A und O!
Vorbereitung ist das A und O!

Für Vielfalt kannst du natürlich nicht nur bei der Kondition sorgen. Auch für den Klimmzughang oder den Standweitsprung gibt es verschiedene Übungen, mit denen du dein Training aufwerten kannst. Kraftübungen wie zum Beispiel Hanteltraining oder eben Klimmzüge sind effektiv, gleichzeitig kannst du deine Kraft auch durch Liegestütze verbessern. Für den Standweitsprung solltest du an deiner Sprungkraft arbeiten, was zum Beispiel durch Beintraining umgesetzt werden kann. Hilfreich ist es aber natürlich, wenn du im Training auch den einen oder anderen Sprung absolvierst. Dabei solltest du immer darauf achten, möglichst weit zu springen. Die Höhe ist hier nicht entscheidend.

Erst einzeln, dann alle Übungen zusammen

Bist du mit deinem Training soweit vorangekommen, dass du die einzelnen Übungen allesamt meistern kannst, kannst du dazu übergehen, die Anforderungen miteinander zu verbinden. Auch beim Sporttest im Saarland werden die Übungen hintereinander durchgeführt und es gibt nur kurze Pausen zwischen den Einheiten. Trainierst du alle Übungen hintereinander, bereitest du dich also optimal auf diesen Umstand vor. Ganz nebenbei solltest du übrigens besonders darum bemüht sein, mit deinen Trainingsleistungen über den geforderten Mindestleistungen zu liegen. Das stärkt dein Selbstbewusstsein, schließlich weißt du ganz genau, dass du die Herausforderungen im Training ohne große Probleme meistern konntest. Da ist es dann auch nicht ganz so schlimm, wenn du aufgrund der Nervosität am Prüfungstag nicht deine absolute Top-Leistung erreichst.

Nicht von den Mitbewerbern beeindrucken lassen

Gerade am Prüfungstag solltest du dich nicht von den Mitbewerbern beeindrucken lassen. Selbst wenn diese möglicherweise beim 12-Minuten-Lauf deutlich schneller starten als du, bedeutet das nicht, dass sie den Lauf auch erfolgreicher abschneiden. Du solltest dich auf deine eigenen Stärken fokussieren und darauf achten, dass du am Prüfungstag möglichst gute Leistungen abrufen kannst. Denke daran: Scheiterst du beim Sporttest, wirst du für das weitere Einstellungsverfahren nicht berücksichtigt und kannst deinen Dienst bei de Polizei nicht antreten.

Fazit: Die „Hürde Sporttest“ lässt sich überspringen

Die Polizei möchte natürlich sicher gehen, sportliche fitte Polizeischüler in die Ausbildung zu schicken. Aus diesem Grund werden beim Sporttest Polizei Saarland Frauen und Männer gleichermaßen auf ihre Leistungsfähigkeit geprüft. Das Saarland vertraut hierbei auf eine Mischung mehrerer Aufgaben, die bereits am ersten Prüfungstag gemeistert werden müssen. Nur wenn du den Sporttest Polizei Saarland bestehst, wirst du auch zum zweiten Termin eingeladen. Du solltest dich daher auf die unterschiedlichen Übungen gut vorbereiten und dein Training frühzeitig beginnen. Mache dich aber nicht nervös, denn durch die Abhängigkeit vom Punkteschnitt kannst du dir bei einer Übung auch einen Ausrutscher erlauben – vorausgesetzt, du bügelst diesen an anderer Stelle wieder aus. Mit unseren Tipps dürfte die Vorbereitung aber grundsätzlich problemlos gelingen – wir wünschen viel Erfolg!


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